Geschenk-Statistiken (2026)
Aktualisiert 14. August 2026
Wie viel geben Menschen tatsächlich für Geschenke aus — und wofür? Unten stehen 23 aktuelle Zahlen zu Geschenkausgaben, Gutscheinen, Timing, Retouren, Selbstbeschenkung und Weihnachtsschulden, jede aus einer namentlich genannten Branchenumfrage (NRF, Deloitte, Gallup, YouGov, LendingTree, Empower, PwC, HDE) und datiert, damit du siehst, wie aktuell sie ist. Jede Angabe verlinkt direkt zur Quelle.
Hinweis: US-Marktdaten. Die Zahlen auf dieser Seite stammen aus US-Branchenumfragen und beschreiben den US-Markt — wir haben keine vergleichbare deutsche Erhebung, die dieselben Fragen stellt. Zwei Ausnahmen sind ausdrücklich markiert: die Zahl zum Vereinigten Königreich und die zu Deutschland im Abschnitt „Außerhalb der USA“.
Die wichtigsten Zahlen
37 % der Amerikanerinnen und Amerikaner haben für die Weihnachtsausgaben 2025 Schulden aufgenommen, im Schnitt 1223 US-Dollar neue Schulden — der höchste Wert seit 2022.
Der Muttertag 2026 erreichte mit 284,25 US-Dollar pro Person einen Rekordwert — gegenüber 259,04 US-Dollar nur ein Jahr zuvor.
Fast jede fünfte Online-Weihnachtsbestellung (19,3 %) kommt als Retoure zurück.
Weihnachtsausgaben insgesamt (USA)
Diese drei Gesamtsummen unterscheiden sich, weil jede Umfrage etwas anderes fragt — NRF trennt Geschenke von saisonalen Artikeln, Gallup fragt nur nach Geschenken, und Deloittes Zahl umfasst auch Reisen und Unterhaltung. Alle drei sind seriös; sie messen einfach nicht dasselbe.
Die durchschnittliche US-Käuferin bzw. der durchschnittliche US-Käufer plante 2025, 890,49 US-Dollar für Weihnachtsgeschenke und Saisonartikel auszugeben — davon 627,93 US-Dollar für Geschenke an Familie und Freunde, der Rest (262,56 US-Dollar) für Essen, Deko und Karten.
91 % der Amerikanerinnen und Amerikaner planten 2025, die Winterfeiertage zu feiern.
Gallup kam auf eine höhere Zahl: Amerikanerinnen und Amerikaner erwarteten, für die Saison 2025 rund 1007 US-Dollar für Geschenke auszugeben — praktisch unverändert gegenüber 1014 US-Dollar im Jahr 2024.
Deloittes breiteres Maß — Geschenke plus Reisen und Unterhaltung — setzte die geplanten Weihnachtsausgaben 2025 bei 1595 US-Dollar pro Käuferin bzw. Käufer an, ein Rückgang von 10 % gegenüber dem Vorjahr.
Ausgaben nach Anlass (USA)
Der Valentinstag 2026 erreichte mit 199,78 US-Dollar pro Person einen Rekordwert, Teil eines Rekord-Gesamtvolumens von 29,1 Milliarden US-Dollar.
Der Muttertag 2026 stellte mit 284,25 US-Dollar pro Person einen Rekord auf — ein 38-Milliarden-Dollar-Anlass.
Der Vatertag 2026 erreichte mit 226,58 US-Dollar pro Person einen Rekordwert, gegenüber 199,38 US-Dollar 2025.
Ein Geburtstagsgeschenk für Erwachsene kostet im Schnitt 55,65 US-Dollar; für den Kindergeburtstag liegt der Schnitt mit 83,03 US-Dollar höher.
Ein durchschnittliches Hochzeitsgeschenk liegt bei 85,18 US-Dollar.
Ein einzelnes Weihnachtsgeschenk — pro beschenkter Person, nicht pro Haushalt — kostet im Schnitt 64,10 US-Dollar.
Geschenkgutscheine
Gutscheine sind das mit Abstand meistgewünschte Weihnachtsgeschenk in den USA: 50 % würden sich das am liebsten wünschen.
43 % der Weihnachtseinkäuferinnen und -käufer planten 2025, mindestens einen Gutschein zu kaufen — zusammen eine geschätzte 29 Milliarden US-Dollar an Gutschein-Ausgaben.
Timing: Frühstarter gegen Last-Minute
42 % der Weihnachtseinkäuferinnen und -käufer begannen schon vor November mit dem Einkauf.
Trotzdem planten 60 %, ihre Weihnachtseinkäufe erst im Dezember abzuschließen.
Nur 4 % warten bis Heiligabend oder später mit dem Einkauf.
Sich selbst beschenken
24 % kauften beim Weihnachtseinkauf auch für sich selbst oder den eigenen Haushalt.
Retouren
Der Handel erwartet, dass 15,8 % aller Einzelhandelsumsätze 2025 — Waren im Wert von 849,9 Milliarden US-Dollar — als Retoure zurückkommen.
Retouren in der Weihnachtszeit liegen leicht über dem Jahresschnitt: 17 % der Weihnachtsumsätze werden zurückerwartet.
Online-Bestellungen werden deutlich häufiger zurückgeschickt als Käufe im Laden — 19,3 % der Online-Umsätze kommen zurück.
Schulden und finanzieller Druck
37 % der Amerikanerinnen und Amerikaner haben für die Weihnachtsausgaben 2025 Schulden aufgenommen, im Schnitt 1223 US-Dollar neue Schulden — der höchste Wert seit 2022.
45 % gaben an, wegen der Zölle 2025 bewusst weniger Geschenke zu machen.
Außerhalb der USA
Erwachsene im Vereinigten Königreich planten 2025 im Schnitt 461 britische Pfund für Weihnachtsgeschenke ein, Teil eines nationalen Gesamtvolumens von 24,6 Milliarden Pfund (plus 3,5 % gegenüber dem Vorjahr).
Deutsche Käuferinnen und Käufer planten 2025 im Schnitt 263 € für Weihnachtsgeschenke ein — 34 € weniger als im Jahr davor.
Methodik
Diese Seite fasst öffentlich verfügbare Statistiken aus namentlich genannten Branchenquellen zusammen — wir führen keine eigenen Verbraucherumfragen durch. Jede Zahl oben verlinkt direkt zur Pressemitteilung, Studienseite oder zum Artikel, aus dem sie stammt, mit Quellenname und Jahr neben der Angabe. Zusammengestellt und gegengeprüft am 14. August 2026. Umfragen nutzen unterschiedliche Methoden und Fragestellungen, deshalb sind Zahlen aus verschiedenen Quellen nicht immer direkt vergleichbar — wo das eine Rolle spielt, haben wir es im Text vermerkt. Ändert oder widerruft eine Quelle eine Zahl, oder findest du einen Fehler, sag uns Bescheid und wir korrigieren es.